Speed-Modem 50B 50B plus 200

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Gehäuse Speedmodem 50B,200

Das Lucent CellPipe 19A-BX-AR wurde von Arcor unter verschiedenen Bezeichnungen verkauft, nämlich:

  1. Speedmodem 50B
  2. Speedmodem 50B+
  3. Speedmodem 200

Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch die installierte Firmware.

Während das Speedmodem 50B noch kein ADSL2+ beherrschte, wurde das 50B+ bereits mit 2+-fähiger Firmware in Pilottest eingesetzt und später aktualisiert als SM 200 deutschlandweit eingesetzt.

Platine Speed-Modem 200


Mittlerweile existieren drei Software-Projekte, welche es ermöglichen mit dem Modem zu arbeiten:

bietet ein Command-Line-Interface via Ethernet zur Konfiguration des Modems, sowie die Möglichkeit den aktuellen Status via UDP auszulesen. (CLI-Referenz)

lässt es ebenfalls zu, den Status des Modems auszulesen, bietet jedoch keine Konfigurationsmöglichkeiten.

liesst die Modemdaten entweder nativ oder mittels TCTool als Gateway aus. Vista Sidebar Gadget ebenfalls verfügbar.

Inhaltsverzeichnis

Basteln und Anschließen des Kabels für die interne Konsole

siehe: Firmware flashen

Passwort für die serielle Konsole

  • Speed Modem 50B & 200 : #A:*$09A00662543DH#
  • Speed Modem 50B+  : 1234

Debug-Mode über die serielle Konsole

http://speedmodem50b.berlios.de/

Firmware download über die serielle Konsole

Hier hingegen ist die Berechnung des Downloadbereichs für die Firmware.

    ATMP

Zeigte uns von wo an man saugen muss:

    6: BootExt(ROMIMG), start=bfc08030, len=13FD0

und bis wo das Ganze gehen musste:

    12: RasCode(ROMBIN), start=bfc27400, len=29CC00
    (Compressed)
    Version: ADSL ATU-R, start: bfc27430
    Length: B5C0C, Checksum: C704
    Compressed Length: 31F09, Checksum: 2E59

Gehen wir's an? :-)

Damals hatten wir von bfc08000 bis bfc59339 (=bfc27400+31f09+30) ausgelesen, also 5133a bytes (=bfc59339-bfc08000+1) und sind somit auf den Auslesebefehl

    atdoBFC08000,5133A

gekommen.

Nochmal ganz kurz:

  • 1.) Beim Booten direkt am Anfang eine Taste drücken und damit in den Bootloader gehen.
  • 2.) Mit ATSE den Randseed dess Bootloaders ermitteln
  • 3.) Mit dem Tool ZynPass-Tool
  • 4.) Mit ATEN1,passwort den Debug-Mode aktivieren
  • 5.) Mit ATMP die "Partitionstabelle" auslesen. Hier findet man Anfangs- und Endadresse. Dabei NICHT die $30-Byte-Header vergessen, wie in der anderen Message beschrieben.
  • 6.) Mit ATDOstart,laenge den X-Modem-Download starten.
  • 7.) Sich ganz mächtig freuen :-)

Alternativ kannst Du auch einfach alles downloaden, wie hackbert es vorschlägt, und uns die Datei und die Partitionierung geben, dann schneiden wir das von Hand aus, also:

  • 1-4) identisch
  • 5.) Das ergebnis von ATMP hier posten
  • 6.) Mit ATDOBFC00000,80000 den kompletten Flash auslesen und auch posten.
  • 7.) Wir schneiden mit Hilfe des Ergebnisses von ATMP den relevanten Teil aus und posten ihn hier.

\:D/ Auf die Plätze, fertig, los? \:D/

Kompatiblität zu DSLAM-Chipsätzen

Firmware\Chipsatz 3.2.21(BE4.B2)2.21.3 (SM50B) 3.2.24(BE4.B2)3.3.0 (SM50B+) 3.2.25(BE4.B2)3.3.0 (SM200) 3.3.0.4(BE0.B1)3.5.10.6 (SM200-Update)
ADI ? ? ? ?
Alcatel (ALCB) ? ? ? ?
Analog Devices (ANDV) ? ? ? ?
Broadcom (BDCM) läuft läuft wird mit der Zeit lahm ?
Centillium (CTLM) ? ? ? ?
Globespan (GSPN) ? ? ? ?
Infineon (IFTN) ? ? ? ?
Texas Instruments (TSTC) läuft läuft wird mit der Zeit lahm läuft
Trendchip (TCTN) ? ? ? ?

allgemeine Befehle (über CLI)

Command Value Default Info
sys view autoexec.net Konfigurationseinstellung (Modemstart) ansehen
sys edit autoexec.net Konfigurationseinstellung eingeben und dauerhaft speichern
wan adsl reset Neusynchronisation (ADSL-Treiber wird neu gestartet), Kurzform: "w a n"
wan adsl opencmd [glite, t1.413, gdmt, multimode, adsl2, adsl2plus] Explizite Wahl der Modulation und Neustart des ADSL-Treibers; gdmt entspricht dabei "ADSL1"
wan ghs set annex [a, b] Annex Standard Typ (in Deutschland standardmäßig b)
wan hwdmt show afe param
led [on, blink, off] off Überschreibung des LED-Verhaltens: dauerhaft an (on), dauerhaft blinkend (blink) oder normales Verhalten (off)

Optimierung/Tuning ADSL (Befehle)

Command Value Default Info
wan dmt show dmt Settings anzeigen
wan dmt show snr SNR, ErrP, Bit, Gain und SnrM je Tone anzeigen
wan dmt set rxfltrtype [3, 5, 6, 7] rx filtertype
wan dmt set txfltrtype [2, 3, 6, 7, 8, 9] tx filtertype
wan dmt set tcm [on, off] Trellis Coding Modulation aktivieren/deaktiviert
wan dmt set txfltrgain [00000-FFFFF] tx filter gain / mehr Downstream <-- d709c --> mehr Upstream
wan dmt set snroffset [-8000 bis 5000] snr offset / mehr Bandbreite <-- default --> höheren SNR (stabiler/weniger Bandbreite)
wan dmt db snrmoffset [F000 - 1000] 0 siehe --> wan dmt db dump / F000 bis FFFF = Minuswerte
wan dmt set txrvbtones starttone/stoptone 27/63 Upstream Frequenzbereiche definieren
wan dmt set medleytone starttone/stoptone 32/61 Medleytones definieren
wan dmt db [on, off]
wan dmt db disp
wan dmt db tlb
wan dmt db dump
wan dmt db set

Optimierung/Tuning ADSL2+ (Befehle)

Command Value(s) Default Info
wan dmt2 show dmt Settings anzeigen
wan dmt2 set olr [0, 1, 2, 3] 2 0 = Olr Off (On-Line Reconfiguration); 1 = Olr On (On-Line Reconfiguration); 2 = SRA OFF (Seamless Rate Adaptation); 3 = SRA ON (Seamless Rate Adaptation)
wan dmt2 set blackout [start_tone] [end_tone]
wan dmt2 set dspcb
wan dmt2 set fakebg [on, off]
wan dmt2 set linkstate [0, 3]
wan dmt2 set path [0, 1, 2] 0 = fast path; 1 = interleaved path; 2 = free path
wan dmt2 set rate [net_min] [net_max] [delay_max] [target_snrm] [msg_max] [msg_min] [D_max] [R] net_min = 0(bit), net_max = 0(bit), delay_max = 0(ms), target_snrm = 0(dB*512), msg_max = 0(kbps), msg_min = 0(bit), D_max = 0, R = 0
wan dmt2 set snrmoffset [offset_margin*512] [offset_margin*512]
wan dmt2 set tcm [on, off] Trellis Coding Modulation aktivieren/deaktiviert
wan dmt2 set txfltrgain [00000-FFFFF] {caddc}
wan dmt2 set uscfg [rvb_start_tone] [rvb_end_tone] [med_start_tone] [med_end_tone] (0 for non_change)
wan dmt2 set vref
wan dmt2 db disp
wan dmt2 db tlb
wan dmt2 db dump
wan dmt2 db set [0, 1, 2, 3, 4] Wahl von Einstellungen, die auf verschiedene DSLAMs optimiert sind (1 = CTLM = Centillium, 2 = GSPN = Globespan, 3 = BCM = Broadcom, 4 = IFNEON = Infineon)

Anleitung zum FW-flashen inkl. serielle Kabelbelegung und Kabel Selbstbau

> die komplette Anleitung ist hier zu finden <

und als Download inklusive Firmware:

Link 1 (als .zip)

Link 2 (selbstextrahierende .exe)

Weblinks

Downloads

weitere Bilder

AFE (Analog Front End)
Flash und Speicher (SM200)
Platine (SM200)
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